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Hundesitter

  • vor 13 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Viele Menschen möchten ihrem Hund etwas Gutes tun, wenn sie arbeiten gehen – und organisieren deshalb einen Hundesitter, eine Tagesbetreuung oder zusätzliche Spaziergänge. Die Idee dahinter ist liebevoll: Der Hund soll nicht alleine sein und möglichst viel erleben.


Doch gut gemeint ist nicht immer automatisch gut für den Hund.


Gerade sensible oder schnell gestresste Hunde profitieren oft mehr von Ruhe und Vorhersehbarkeit als von noch mehr Aktivität. Ein zusätzlicher Spaziergang mit einem fremden Menschen, neue Umgebungen, andere Hunde oder wechselnde Gruppen können für das Nervensystem sehr fordernd sein.


Viele Hunde zeigen Stress nicht sofort offensichtlich. Stattdessen sieht man zum Beispiel:


  • zunehmende Reaktivität draussen

  • mehr Bellen oder Unruhe

  • Schwierigkeiten zur Ruhe zu kommen

  • stärkere Erregung bei Begegnungen

  • schnelleres „Überkochen“ in Alltagssituationen


Nicht weil der Hund „schwierig“ ist – sondern weil sein Nervensystem bereits sehr viel verarbeitet.


Artikel v. Marlen Brandenber


 
 
 

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